Biene – Eine Katze alleine Zuhause

Ab heute komme ich zum Einsatz, um auf Biene aufzupassen. Bekannt sind wir ja schon, aber weniger in betreutem Wohnen, schau’n wir mal.
Am Montag, morgens um 7.30 Uhr beginnt meine Katzen Betreuung.
Es ist der 1. Tag meiner Betreuungsaufgabe.
Wie ein Pascha liegt Biene auf dem Bett, schaut mich böse an (eigentlich ist er ja lieb) und sagte:“Man, die haben mich einfach alleingelassen, bin richtig sauer.“ Kuschelt sich wieder in seine schöne Bettdecke und beachtet mich weiter nicht.
Es ist inzwischen Mittag geworden und ich mache mich wieder auf den Weg. Biene ist schon aufgestanden und läuft im Wohnzimmer hin und her. Ich habe Spielzeug mitgebracht. Sofort ist er zutraulich. Ich hole eine Leckerstange. „Nein, habe jetzt keinen Hunger und nach draußen will ich auch nicht.“ Na was denn, Katzenlaune, kennt man doch. Aber dann doch spielen, fressen. Fell ausbürsten auch nicht ja dann will er lieber mit der Bürste spielen. „So jetzt habe ich keine Lust mehr, du kannst jetzt gehen. Ich brauche meine Katerruhe.“ Mal sehen, wie es weitergeht. Am späten Nachmittag gehe ich wieder hin.
Biene sitzt auf der Couch im Wohnzimmer und freut sich, dass ich komme. Sofort Spielen, begrüßen und fressen. Ich werfe ihm die Leckerstange zu, und Biene, anständig erzogen, rennt damit zum Fressnapf und dann wird sie gefuttert.
Aber nach draußen will er immer noch nicht. Mache mir ernstlich Gedanken, ob er mir wohl in die feine Wohnung kackt! Nach einiger Zeit will er mich nicht mehr, springt auf die Couch und meint wohl: „Jetzt kannst du wieder gehen!
Ganz schön frech der Kleine, aber man kennt ja die männliche Arroganz. Etwas später die Abenddämmerung hat eingesetzt und Biene liegt immer noch auf der Couch. Er praktiziert richtiges Wochenendverhalten. Begrüßung, Rückenlage, Bauch streicheln, dann auf den Arm und tatsächlich ab nach draußen, da sitzt ernun und sichtet die Lage. „Na dann, bis später!“ und schaut mich mit seinen bernsteinaugen schelmisch an.


Es ist schon 22.30 Uhr und Biene ist ja noch draußen. Ich rufe und kurze Zeit darauf kommt er. Prima! Oh, eine Katze die hört. Bin angenehm überrascht. Sie ist zutraulich, noch was Trockenfutter, streichelt. Ich kann beruhigt gehen.
Am 2.Tag meiner Katzen Betreuung erscheine ich morgens um 8.00 Uhr. Biene kommt verschlafen von ihrem feinen Bett. Ich bin ihr völlig gleichgültig schaut mich nur fragend an, „was will die denn schon wieder hier.“ Gefressen hat er auch nichts, nur mal gekostet. Zum spielen auch keine Lust. Ja dann setz ich dich erst mal an die frische Luft. Ich komme nach einiger Zeit wieder. Der Herr Kater wartet schon, macht Klimmzüge an der Hintertür und will rein.
Jetzt schon etwas freundlicher. Er will spielen. Sein Spielzeug kennt er ja schon, ein Ball mit einer Lederschnur. In der Küche zwischen Tisch- und Stuhlbeinen schmeißt er sich hin und her und rutscht in seiner Größe und Länge über den Boden. Er fühlt sich in seinem Element. Aber Fressen immer noch nicht, gar nicht daran interessiert. Hab die alten Reste in Klo geworfen und neues eingefüllt. Mal sehen, ob er es nachher gefressen hat. Er zeigt kein Interesse mehr an meiner Gegenwart. So dann bis später. Gegen Abend, ich werde schon erwartet. Biene sitzt ganz lieb auf der Couch. Ich schau nach, ob sie was gefressen hat, jawohl.
Ein Blickkontakt und ich kann gehen.
Am Abend so um 20.00 Uhr Biene wartet schon an der Außentür zur Terrasse.
Ich frage:Schön ausgetobt“ Er, sofort zum Fressnapf draußen wohl kein Glück gehabt. Ab zum Fressnapf. Streicheleinheiten und völlig zufrieden. Ab ins feine Bett. Am Montagmorgen sitzt Biene im Schlafzimmer im Sessel auf dem Kissen schaut mich fragend an: „Hatte eigentlich jemand anderes erwartet.“ Nach einiger Überlegung trippelt er dann doch mit mir natürlich in Richtung Küche, alles klar, gehe zum Schrank, er folgt und weiß genau Bescheid, wo die begehrten Leckereien sind und schmust mit der Schranktür und meint damit, bitte öffnen und weiter :“Also,wenn mein Pflegepersonal mich hier schon so rücksichtslos allein gelassen hat, dann bitte aber die allerbeste Futterage!

Am nächsten Tag , morgens um 8.00 Uhr sitzt die süße Katze schon im Wohnzimmer.

Hat mich wohl erwartet. Ich war erstaunt, war jemand in der Wohnung gewesen?
Nein, Biene hatte im Schlafzimmer den Schiebeschrank vom Frauchen geöffnet ebenso ihre Schublade mit den Fressleckereien. Verflixt, schlaues Kerlchen.
Wollte wohl mal nachsehen, ob sein Pflegepersonal ganz ausgezogen ist und ihr wenigsten was zu fressen dagelassen haben.
Also Fazit: „Hunger, Hunger…. Jetzt beeil dich mal, mein Fressnapf ist leer, und wie gesagt, nur die besten Sachen.
Weit und breit kein Biene zusehen. Aha:So, dir werde ich es schon zeigen, mich einfach vor die Tür zu setzen!“
Nach weiteren 3 Stunden. Ich komme vom Einkaufen zurück. Mein erster Weg und Gedanke „Biene„. Immer noch nicht da. Na mal schauen, wann der Herr von seinem Outdoor-Abendteuer nach Hause findet! Wieder ein paar Stunden, noch nicht da. Die Dämmerung hat eingesetzt und unglaublich Biene sitzt vor der Tür. Mir fällt ein Stein vom Herzen und sie hält sein Ausbleiben für das Selbstverständlichste von der Welt.


 

Fitness für die Hauskatzen –

damit diese nicht zu viele Pfunde bekommen.

 

Möchtest Du eine Katze oder einen Kater, der dick ist, sich kaum bewegen kann und den ganzen Tag aus Langeweile frisst? Zu viele Pfunde sorgen auch bei Katzen für schlechte Laune. Gerade Hauskatzen fehlt oft der Spaß einer Abwechslung.

Du musst den ganzen Tag arbeiten und der kleine Haustiger muss alleine zu Hause bleiben. Dabei kommt es schnell vor, dass deine Katze sich mehr als langweilt und sogar an Gewicht zunimmt.

Die heutigen Stubentiger brauchen ihre Nahrung nicht mehr zu jagen. Jagen fördert alle Sinne und körperlichen Kräfte deiner Wohnungskatze. Sie müssen erst die Beutetiere orten, sich dann anschleichen, den richtigen Moment abwarten, zum Sprung ansetzen, dann springen, zupacken und die Beute erlegen. Nicht immer ist die Jagd erfolgreich und so gehören auch Enttäuschungen zu den Erfahrungen. Wenn Langeweile aufkommt, entwickeln sich Verhaltensauffälligkeiten und sogar psychische Störungen.

Spiele sind für das innere Gleichgewicht für Hauskatzen daher besonders wichtig. Und gerade Spiele sind nicht nur gut für die Katze, sondern machen ihr und Dir auch viel Spaß.

Gerade im Herbst und Winter sind Jagdspiele gegen die Müdigkeit besonders wichtig. Katzen neigen in der Herbst und Winterzeit zu Depressionen. Sowie wie bei uns Menschen schlagen die langen Nächte, die grauen Wochen ohne Farbe und Geräusche auf das Gemüt.

Katzen verlängern im Winter ihren Schlaf bedarf, manchmal sogar auf 22 Stunden pro Tag. Es führt dazu, dass die Muskeln abbauen und eine Fettschicht wächst. Besonders im Winter wird aus einem verspielten aufgeweckten Katze eine trübes Mäuschen.

Meine folgenden Vorschläge um die Sinne zu reitzen:

 

1) Frische Luft

Beste Maßnahme frische Luft ins das Zimmer lassen. Deine Katze ist nicht so empfindlich. Die Katze wird sich recken und strecken, gähnen und verblüfft feststellen, dass frische Luft munter macht.

Sie hört die Geräusche von draußen. Vielleicht mag ihr Tigerchen jetzt schon ein bisschen spielen. Bei einigen kann es etwas dauern, bis sie sich aufraffen können, aber dann sind sie nicht mehr zu halten.

2) Kleine Sachen

Ein paar zusammengebundene Glöckchen, ein Zimmerspringbrunnen, der vor sich hin plätschert und für perfekte Luftfeuchtigkeit sorgt oder ein Strauß duftender Kräuter im Raum macht die Katze munter.

3) Nahrung suchen

Weil unsere Stupenkatzen ihr Fressen im dahin gestellt bekommen, ist der natürliche Trieb eventuell eingeschlafen. Die Katze sollte mindestens einen Teil ihres täglichen Futters sich erarbeiten müssen. Die Nahrung kann in spezielles Spielzeug versteckt werden, im Zimmer kann die Nahrung in verschiedenen Ecken ausgelegt werden oder das Futter kann einfach in eine kleine Pappschachtel untergebracht oder in Papier eingewickelt werden. So muss der kleine Stubentiger richtig arbeiten, um an die Nahrung zu kommen.

4) Spielzeug

Biete deiner Katze verschiedene Spielzeuge an. Diese sollten aus den unterschiedlichen Materialien sein. Glöckchen, Bälle usw. vertreiben ein bisschen die Langeweile, solange der Mensch keine Zeit hat, mit der Katze zu spielen. Katzen kauen gerne auf Leder sowie Hartgummi herum.

5) Klettermöglichkeiten

Für eine Katze ist es wichtig, eine Klettermöglichkeit zu haben. Hier ist ein Kratz- und Kletterbaum genau das richtige. Von oben hat die Katze eine schöne Aussicht. Katzen lieben es zu Klettern. Auch Regale, Leitern und Schränke sind vor ihr nicht sicher. Oben hat sie einen Überblick über ihr Revier. Daher sollten alle Schränke und Regale daraufhin geprüft werden, ob die Katze etwas runter schmeißen kann oder ob etwas sie verletzen könnte. Ist hier alles gesichert, kann geklettert werden. Der Kratzbaum verhindert, dass die Katze ihre Krallen an den Möbeln schärft. Dies macht sie an dem Baum.

6) Gesellschaft

Es sollte vorher getestet werden, ob sich 2 Katzen auch verstehen. Auch ein Hund oder ein anderes Haustier kann der Katze Gesellschaft leisten. Doch muss bei allen vorher geschaut werden, wie sich die Tiere untereinander verstehen.

7) Katzensitter

Es gibt schon viele Katzensitter in jeder Stadt. Aber vielleicht wohnt ja eine ältere tierliebe Dame in Ihrer Nachbarschaft, die sich sehr über Gesellschaft freuen würde. Ihre Katze hätte so einen Streichel- und Spielpartner zusätzlich. Hören Sie sich einfach um. Am liebsten ist ihre Katze zu Hause. Es gibt auch Katzensitter, die zu Ihnen nach Hause kommen. Aber egal für welche Variante Sie sich entscheiden, Sie sollten erst alles sorgfältig prüfen und testen, bevor Sie sich entscheiden.

8) Selbstgebasteltes Spielzeug

Hier ist ein bisschen Fantasie gefragt. An einem langen Stock lässt sich schnell eine Katzenangel basteln. Aber auch ein Tennisball, kullernde Wallnüsse, Sektkorken, Stoffläppchen, Papierbälle, alte Socken, die mit Katzenminze gefüllt sind regen die Katze zum Spielen an.

9) Spielen Sie mit Ihrer Katze

DeineKatze spielt aber am liebsten mit Dir. Wenn Du abends nach Hause kommst, wird die Katze ihr Lieblingsspiel raus suchen, dich anstarren mit hypnotischen Blick und wenn das nicht hilft, wird sie Dich an stupsen. Nimm Dir die Zeit und Spiel mit deiner Katze. Viele Katzen jagen auch mit Begeisterung einem roten Lichtpunkt hinterher. Nach Beendung dieses Spiels sollte dein Haustiger aber immer etwas aus Stoff oder ähnliches in den Krallen haben. Denn bei allen Spielen sollte am Ende die Katze immer der Sieger sein.

10) Wasserspiel

Gerade wasserscheue Katzen müssen bei diesem Spiel enorme Denkleistungen vollbringen: Ein Schüssel mit Wasser in dem Laubblätter hineingelegt werden und ein Schwimmtier oder einen Tennisball. Wenn der Mensch nun leicht auf die Wasseroberfläche pustet, bewegt sich das Beutetier.

11) Holzkreisel

Holzkreisel drehen sich in alle Richtungen. Durch dieses Spiel wird das Reaktionsvermögen der Katze gefördert.

12) Tennisbälle – Futterversteck

In Tennisbällen können ein oder mehrere Löcher geschnitten werden. Darin versteckt man Leckerlies und schon hat ihre Katze eine Aufgabe sowie einen billigen Futtersack.

13) Naturstrohhalme

Aus Naturstrohhalmen kann man Sterne basteln. An einem Gummiseil an der Türklinke befestigt, hat die Hauskatze riesen Spaß. Diese Spielsachen werden nicht lange halten, den sie verleiten zum Zerreißen.

14) Gesellschaftsspiele

Katzen mögen Würfelspiele. Mensch-Ärger-Dich-Nicht , also warum nicht mal mit der Katze spielen?

15) Faule Katzen

Bei faulen Hauskatzen, die erst nach Dingen schnappen, wenn sie direkt an ihrer Nase vorbeilaufen, hilft dieser Trick. Wenn Du dich zum Beispiel hinter einer Tür versteckst und langsam eine Schnur zu dir ziehst, so dass diese aus dem Sichtfeld der Katze gelangt, wird kaum eine Katze widerstehen.

16) Kletterlandschaft

Das Paradies für eine Katze ist ein Parcours zum Klettern. Wer die Möglichkeit hat, sollte rund ums Wohnzimmer eine Kletterlandschaft schaffen mit Laufplanken aus Holz, Treppchen, Schlafhöhlen, Hängematten, Sitzpolster und viele baumelnde Spielsachen.

17) Raschel-Vergnügen

Eine alte Pappschachtel oder ein Postpaket wird mit natürlichen Materialien gefüllt, zum Beispiel Holzwolle, Papierschnipsel usw. Das ist ein herrlicher Katzenspielplatz. Interessanter wird es noch, wenn ein Leckerli in dem Karton versteckt wird. Durch ein kleines Loch im Karton kann ein Stab geschoben werden. Diesem Rascheln kann keine Katze oder kein Kater widerstehen.

18) Kunststücke

Neugierige Katzen können auch mit extrem viel Geduld kleine Kunststücke lernen. Zum Beispiel auf den Befehl „Spring“ über eine Hürde springen. Anfangs sollte eine Schnur über die Hürde gezogen werden. Nach einigem Üben springt die Katze vielleicht auch ohne Schnur über die Hürde.

19) Deine Hand

Die Hand, die eine Katze umschubst, sie auf den Rücken dreht, sich überfallen lässt, kann einen Spielkameraden ersetzen.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesen Beispielen deine Fantasie angeregt und Du fängst sofort an mit deiner Katze zu spielen!


 

(kleiner Ratgeber) für meine neue Katze

Check-up für eine neue Katze,bereit?

Eine Katze mag zwar pflegeleicht sein, jedoch sollte man wissen, dass man mit einer geliebten Katze auch eine große Verantwortung übernimmt.
Die neue Katze braucht Futter, am besten eine eigene Katzentoilette, eventuell einen Lieblingsplatz zum schlafen, Schutzimpfungen und vieles mehr.
Vor allem sollten Jugendliche sich bewusst sein, dass die Toilette jeden Tag gereinigt werden muss und Katzen mindestens zwei Mal am Tag fressen.
Das sind Arbeiten, die man dann auch regelmäßig machen muss und nicht auf einen anderen abwälzen kann.
Aber mit einer Katze im Haus ist man sehr gebunden. Der geplante Urlaub muss auch wirklich durchdacht sein. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Stubentiger in einem solchen Fall, unterzubringen.
Katzenpensionen bieten da gerne ihre Dienste an, aber auch im Tierheim kann man gerne nachfragen. Das kostet jedoch zusätzlich Geld. Im besten Fall, hat man Freunde oder Verwandte, die sich in dieser Zeit um den Familienzuwachs kümmern können. Sollte man sich dennoch für eine Pension oder das Tierheim entscheiden gilt: Die Katze muss auf alle Fälle alle Impfungen haben und eventuell sogar kastriert.

Woher bekomme ich eine Katze?

Man sollte eine Katze privat oder vom Züchter kaufen, es kommt aber auf die Ansprüche des Besitzers an.
In jedem Fall achten auf: Sehen Sie sich die Unterbringung genau an, lassen Sie sich, wenn es möglich ist, Mutter und Vater zeigen. Jemand der seine Kleinen in guten Händen wissen will, wird Ihnen die Katze nicht einfach so aushändigen. Kopie des Personalausweises und Informationen wie die Katze zukünftig Untergebracht wird, sollten mindestens erfragt werden. Eventuell kann der Verkäufer, das Tier nach einiger Zeit bei Ihnen, besuchen. Alles andere ist nicht unbedingt seriös und empfehlenswert.
Desweiteren kann man eine Katze aus dem Tierheim zu sich nehmen, die eben genau auf diese Sachen Wert legen und leider meistens genug Katzen da haben. Vorteil: die Kätzchen sind auch fast alle kastriert.

Welche Pflege brauchen Katzen?

Wie schon gesagt sind Katzen normalerweise pflegeleicht. Sie putzen sich selbst, sind aber in der Regel recht eigenwillige Tiere.
Beispiel bei einer Angorakatze, sieht das natürlich etwas anders aus. Solche Stubenkatzen brauchen zusätzliche Pflege des Felles. Darüber sollten Sie sich unbedingt vorher im Klaren sein. Freiläufer, sollten am besten kastriert sein. Im Sommer muss die Katze nach Zecken abgesucht werden.

Was tun wenn die Katze rollig wird?

Katzen werden etwa mit einem halben Jahr „Geschlechtsreif“, das heißt auch „rollig“. Das macht sich auf vielen Arten bemerkbar. Sie werden sehr anhänglich und verschmust, rollen sich herum und vor allem miauen sie den ganzen Tag. In dieser Zeit, sollte man unbedingt verhindern, sie raus zu lassen, wenn man keinen Nachwuchs haben möchte. Dies wiederholt sich dann nach guten 10 Tagen, und dann wieder in regelmäßigen Abständen. Nach der ersten „Rolligkeit“ sollte man die Katze kastrieren lassen.

Was wenn es doch passiert?

Sollte die Geburt vor der Tür stehen, sucht die Katze sich einen stillen Ort um zu geburt. Eine Geburt kann dauern, nehmen Sie sich Zeit und beruhigen Sie ihre Katze. Alleine Ihre Anwesenheit macht es leichter.
Wenn die Jungen da sind, frisst die Mutter die Nachgeburt und leckt die Jungen sauber. Katzenbabys kommen blind auf die Welt und suchen sich sofort die Zitzen der Mutter. Manchmal passiert es aber ach, dass ein Baby nicht atmet.
Die Jungen sollten regelmäßig gewogen werden, um zu sehen, dass sie auch genug Nahrung bekommen. Wenn eins der Jungen nicht zunehmen sollte, gehen Sie zum Tierarzt, der gibt Ihnen spezielle Milch die Sie dann Füttern können. Sie wird den Jungen Tigern entweder mit einer Pipette oder einer Spritze eingeflößt. Bitte keine normale Milch, diese vertragen sie nicht.
Mit etwa acht Wochen, können die Kleinen dann abgegeben werden.
Zur Not, nimmt auch das Tierheim, sie gegen eine Gebühr und vermittelt sie weiter. Spätestens dann, sollten Sie ernsthaft über eine Kastration nachdenken.
Viel Spaß mit dem Check-up und der neuen Katze im Haus, aber Denken Sie immer daran, Tiere sind keine Spielzeuge.


 

Tägliche Gefahren für Ihren Stubentiger

Offene Fenster:
Wer Katzen kennt, weiß, dass der drang von Freiheit und die Neugierde sehr stark überwiegen.
Bei gekippten Fenstern (Schrägstellung) können Katzen unbeabsichtigt in die Freiheit entwischen, sich andererseits jedoch sogar verletzen, indem sie eingezwängt werden und sich nicht mehr bewegen können und so im schlimmsten Falle einen qualvollen Tod durch Ersticken erleiden.
Sollen daher Katzen Frischluft schnuppern dürfen, aber die Wohnung nicht verlassen, wäre die entsprechende Vergatterung eines Fensters die beste Möglichkeit.

Müll die Gefahr für die Katze

Nicht alles, was gut schmeckt, tut auch gut. Vorsicht vor Müllresten und Biomüll.Ein verdorbener Magen und damit verbunden Erbrochenes oder Durchfall können die Folgen sein.

Schnüre und Fäden:
Schnüre, Wollfäden, Zwirnfäden, Schnurvorhänge gehören nach dem Spiel aus der Reichweite deiner Katze gebracht, das sich selbst Überlassen der Tiere mit dem vermeintlichen „Schnur-Spielzeug“ kann böse Folgen haben. Katzen kauen oft Schnüre und verschlucken sie auch teilweise. Nicht selten mussten daher beim Tierarzt meterlange Zwirn- oder Wollfäden operativ entfernt werden (Darmverschluss, Erstickungsgefahr).

Weitere Gefahren für die Katze:

Welche jetzt nicht wikrlich näher erläutert werden sollten sind Beispielsweise heiße Herdplatten, offene Toilettendeckel, eingelassene Badewannen, ungesicherte Balkone, giftige Pflanzen (wie zum Beispiel Dieffenbachie, Efeu, Gummibaum, Weihnachtsstern, Azalee, Amaryllis).
Reine Wohnungskatzen verlieren den Instinkt und können nicht unterscheiden, ob eine Pflanze, an der sie lecken oder nagen, giftig oder ungiftig ist.
Auch das Trinken aus Topfpflanzenschalen sollte den Katzen unmöglich gemacht werden, auch hier können Vergiftungen (Chemikalien) die Folge sein.
Weitere Gefahren durch Putzmittel, Medikamente, Chemikalien, Schokolade (die darin enthaltenen Stoffe Theobromin und Coffein können Herzversagen verursachen), geöffnete Waschmaschinen, Wäschetrockner sowie verschluckbare Kleinteile (Gummiringe usw.).


 

Geliebte Katze und ihr Kletterbaum

Um es den geliebten Katzen innerhalb der eigenen vier Wänden nicht langweilig werden zu lassen, können Regale oder Schrankwände ohne viel Aufwand in spannende Kletterparadiese für verspielte Stubentiger verwandelt werden.

Kostengünstige Klettermöglichkeit für die Katze

Hierbei werden zum Beispiel die nicht genutzten Platten des Regals oder der Schrankwand durch Teppich ersetzt. Ebenso können die Seiten der Regalwand mit preisgünstigen Teppichresten versehen werden, so dass die Katzen, ähnlich wie an einem konventionellen Kletterbaum daran hinaufsteigen, oder auch ihre Krallen wetzen können. Bereiche der Wohnung, welche etwas höher liegen stehen bei Hauskatzen hoch im Kurs, denn die Haustiere lieben es, den Überblick zu bewahren. Eine umfunktionierte Schrankwand, oder auch Teile davon, geben Katzen die Möglichkeit, auf Entdeckungstour zu gehen. Zudem bieten die modulierten Möbelstücke eine hervorragende Alternative zu sperrigen und zuweilen sehr teuren, handelsüblichen Kletterbäumen.
Neben Teppichresten und Sisal sorgen robuste Gartenzaunteile dafür, dass den Katzen Abwechslung geboten wird. Bestimmte Bereiche der Schrankwand können mit robusten, dünnen Gartenzaunteilen versehen werden: Eine spannende, neue Katzenleiter! Auch mit dem Einrichten katzenfreundlicher Ruhebereiche kann den Tieren eine wahre Freude bereitet werden. Hierfür dienen alte Kissen oder ein Stück Karton, welche in einem ungenutzten Regalfach ganz einfach platziert werden können. Diese Art der Umgestaltung ist äußerst kostengünstig, also für Mensch und Tier gleichermaßen attraktiv. Ihre Hauskatze wird es Ihnen danken. Garantiert!


 

Die Wohnungskatzen zufriedenstellen

Wenn deine Katzen auch reine Wohnungskatzen sind, dann musst Du ihr viele Möglichkeiten bieten, damit sie sich in der Wohnung nicht langweilen. Eine gelangweilte Katze kommt manchmal auf sehr dumme Ideen und schärft sich zum Beispiel ihre Krallen an ihrer Tapete. Obwohl es für Katzen besser ist, wenn sie Freilauf bekommen, so können Wohnungskatzenn dennoch ein sehr schönes Leben führen.

Glückliches Leben für die Wohnungskatzen

Stell deinen Katzen daher auf jeden Fall einen Kratzbaum auf. Katzen lieben nicht nur Kratzbäume da sie auf ihnen toben und klettern können, Katzen benötigen Kratzbäume auch um ihre Krallen pflegen zu können. Dabei sollte die Höhe des Kratzbaums allerdings auf die Anzahl und die Bedürfnisse der Katzen abgestimmt sein. Haben Sie mehrere Katzen bei sich zu Hause, so sollte der Kratzbaum höher und größer sein, damit allen Katzen gleichzeitig die Gelegenheit gegeben sein kann, auf dem Kratzbaum zu spielen und zu toben.
Darüber hinaus fühlen sich deine Wohnungskatzen auf dem Kratzbaum sehr wohl, wenn er ihr mehrere Schlafplätze und Rückzugsmöglichkeiten bietet. Dabei sollte der Schlafplatz sehr hoch liegen um ihrer Katze auch absolute Ruhe gewähren zu können.
Sorg dafür, dass der Kratzbaum über Tunnel verfügt. So kann sich ihre Wohnungskatzen zurückziehen und sich eine Auszeit nehmen wenn es ihr danach ist. Ebenso einfach und effektiv ist es wenn Sie ihrer Wohnungskatzen aus einem Tuch oder einem Kissen einen Tunnel selber bauen.
Oftmals sucht sich die Wohnungskatze jedoch ihren Schlafplatz ganz alleine aus. Das kann bei Dir auf der Couch sein, auf der Fensterbank (besonders beliebt im Winter wegen der Wärme), auf dem Tisch oder in ihrem Bett. Gönnen Sie ihr ihren Schlafplatz und scheuchen Sie sie nicht weg.


Neben einem Kratzbaum und Rückzugsmöglichkeiten solltest Du deinen Wohnungskatzen Gelegenheit zum Klettern bieten. Obwohl die Wohnungskatzen auch auf einem Kratzbaum klettern können, reicht ihr das in den meisten Fällen nicht. Stell den Kratzbaum so auf, dass deine Wohnungskatzen auch auf deine Schränke oder auf deinen Tisch springen kann.

Neben ausreichend Klettermöglichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten solltest Du über genügend Spielzeug verfügen. Die Wohnungskatzen kann zwar über einen gewissen Zeitraum alleine zu Hause bleiben, dennoch möchte Sie auch ihre Nähe spüren und mit ihnen spielen. Zum Spielen eignen sich besonders Bälle und spezielles Katzenspielzeug, wie zum Beispiel Mäuse. So kann die Wohnungskatzen sich bewegen und kann sich gleichzeitig ihre Schmuseeinheiten bei ihnen abholen. Schließlich ist die Zuwendung für ihre Wohnungskatzen sehr wichtig.
Papierbälle eignen sich allerdings nur bedingt zum Spielen, da die meisten Katzen das Papier fressen und es zu Magenproblemen und Darmverstopfungen kommen kann.

Für die Wohnungskatzen ist ein sauberes Katzenklo das A und O. Ihre Katze wird nicht mehr auf das Katzenklo gehen wenn es schon mehrmals benutzt worden ist. Da Katzen sehr saubere Tiere sind, ist es ihnen auch sehr wichtig nur auf ein sauberes Klo zu gehen. Solltest Du es einmal vergessen haben zu reinigen kann es passieren, dass deine Wohnungskatzen auf den Fußboden urinieren werden. Speziell wenn mehrere Wohnungskatzenn bei Dir ein zu Hause haben sollte das Katzenklo täglich erneuert werden. Ebenso kannst Du durch die tägliche Reinigung den Geruch reduzieren und sich und deiner Wohnungskatzen einen angenehmen Duft ermöglichen. Das Katzenklo sollte dabei immer an derselben Stelle stehen und für die Wohnungskatzen leicht und einfach zu erreichen sein.

Deine Hauskatze fühlt sich besonders wohl, wenn sie einen tierischen Spielgefährten hat. Solltest Du jedoch zwei Katzen unterschiedlichen Alters zusammen bringen wollen, dann solltest Du den Katzen Zeit geben um sich aneinander zu gewöhnen. Dabei spielt das Alter der Katzen allerdings nur eine unwesentliche Rolle. Junge und alte Katzen können sich wunderbar aneinander anpassen und zusammen spielen.
Allerdings spielen gleichaltrige Katzen intensiver miteinander. Gerade wenn die Katzen noch sehr jung sind haben sie viel Ausdauer und rennen lange durch die Wohnung und springen auf Tische und Stühle. Ältere Katzen haben meistens nicht mehr ganz so viel Ausdauer und wollen nach einer gewissen Zeit ihre Ruhe haben.

Haben deine Wohnungskatzen die Möglichkeit bei Dir auf dem Balkon zu spielen, solltest Du auf jedem Fall einen Schutz am Balkon befestigen. Katzen springen auch aus zwei oder vier Metern unverhofft auf den Boden und können sich dabei verletzen. Darüber hinaus kann eine Hauskatze zwar vom Balkon springen, der Weg zurück ist ihr aber versperrt.
Biete deiner Katze die Möglichkeit sich auf der Fensterbank bewegen zu können. So kann sie nicht nur ihren Freiheitsdrang besänftigen, sie kann auch neugierig aus dem Fenster schauen und bekommt so ein bisschen Abwechselung.


 

Deine Katzen kastrieren – Aber Warum?

Ich brauch hier eigentlich nichts zu erklären, denn jeder Katzenbesitzer wird im entsprechenden Alter (ca. 6. Lebensmonat) seiner Katze, egal ob Kater oder Kätzinnen, selbst darauf kommen, warum es ratsam wäre, seinen Liebling kastrieren zu lassen.
Einzig und allein das Vorhaben, mit seinem Tier züchten zu wollen, würde einer Kastration widersprechen.

Warum der Eingriff bei der Katze?

Bei beiden Geschlechtern beobachten wir im Falle der Nichtkastration ab dem 6. Lebensmonat folgende Verhaltensweisen:

Die Kätzinnen wird drollig, d.h. sie versucht lautstark um potenzielle Katzenväter zu werben und wird dies von den Katzenbesitzern (auch teilweise von unmittelbaren Nachbarn) lediglich als Katzenjammer im wahrsten Sinne des Wortes empfunden.

Der Kater wird im Falle der Nichtkastration Markierungsverhalten zeigen und an verschiedensten Plätzen in der Wohnung urinieren. Dies ist zwar nicht so laut wie das Gehabe der Kätzin, stinkt jedoch umso mehr.

Auch bei Freigänger wäre die Kastration angebracht, da so ungewollte Trächtigkeit oder Populationsvermehrung der Katze vermieden werden kann.

Auch verweigern die meisten Katzenpensionen die Annahme von nicht kastrierten Katzen.

Es handelt sich bei beiden Geschlechtern (Kätzin etwas schwerer) um einen verhältnismäßig leichten operativen Eingriff und wird dieser von nahezu allen Kleintierpraxen angeboten.

Beim Kastrieren von Kätzinnen fallen in etwa 80 – 100 Euro, beim Kastrieren von Katern in etwa 50 – 60 Euro finanzielle Belastungen an.


 

Katzenbisse – Wunden durch Katzen

Katzenbisse werden häufig sehr stark verharmlost,
die Zähne sind doch recht spitz und es entstehen nur sehr kleine, oberflächliche Wunden.
Gleichzeitig sind die Katzenzähnen mit sehr vielen Bakterien behaftet, die dann beim Zuheilen der Wunde mit eingeschlossen werden können.
Folglich können Abszesse oder Entzündungen entstehen und sogar bis zur lebensgefährlichen Blutvergiftung führen.
Es können Versteifungen von Gelenken und den Fingern auftreten und ist auf jeden Fall anzuraten, dass bei jedem Katzenbiss, der „unter die Haut geht„,
also eine blutende Wunde verursacht, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, welcher Medikamente verschreiben wird.
Bitte glauben Sie nicht, dass eine Wohnungskatze keine Bakterien in sich trägt und weniger gefährlich ist, die Keimbesiedelung der Zähne hängt damit zusammen, dass Katzen Fleischfresser sind und sich wuchernde Bakterienstämme sehr aggressiv auf den Organismus auswirken; wer sich im Internet Photos im Zusammenhang mit Katzenbissen ansieht, weiß, wovon ich Rede.

Katzen und Kratzwunden:

Auch bei Kratzwunden, welche auch lapidar als „kleiner Kratzer“ abgetan werden, besteht das Problem, dass durch die Krallen Verunreinigungen mehr oder weniger tief unter die Haut eingebracht werden können und sich sofort entzünden. Der Heilungsprozess dauert in jedem Fall länger als bei mechanischen Verletzungen (beispielsweise Schnittwunde, verursacht durch ein Messer).
Auch hier gilt: Wunde sofort unter fließendem Wasser auswaschen, desinfizieren und mit einer Wund-Heilsalbe behandeln. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht zu lange abwarten und den Arzt aufsuchen.


Die Katze stubenrein bekommen

 

In der Regel ist es kein Problem, dass die Katze stubenrein wird, wenn in der Wohnung an einer zugänglichen Stelle ein sauberes Katzenklo steht. Katzen suchen für ihre Notdurft gerne einen Ort auf, der saugfähig ist und an dem sie scharren können. In der Wohnung mag es zwar einige saugfähige Orte geben, richtig gut scharren kann die Katze allerdings nur im Katzenstreu. Aus diesem Grunde sind Katzen oft ab dem ersten Tag stubenrein, da sie von sich aus das Katzenklo aufsuchen. Dieses ist der Ort, der in der Wohnung am geeignetsten ist, um die Notdurft zu verrichten.

Es kommt gerade bei Katzenjungen von draußen vor, dass diese in der neuen Wohnung auch mal ein paar dunkle Stellen suchen, um ihre Notdurft zu verrichten. Katzen, die im Garten aufgewachsen sind, sind es gewohnt, dass sie überall können und keinen besonderen Ort aufsuchen müssen. Aber auch diese Katzen können sehr schnell zur Katzenhygiene erzogen werden. Sie werden alle paar Stunden gegriffen und in das Katzenklo gesetzt. Es wird ein wenig versucht, die Katze im Katzenklo zu halten. Sollte sie gerade müssen, dann wird der Reiz von dem lockeren Streu das Tier überwältigen und es wird schnell austreten. Im Regelfall sollte die Katze nach wenigen Tagen erlernt haben, dass sie auf das Katzenklo gehen soll. Diese Technik funktioniert sogar bei ausgewachsenen Katzen. Wichtig ist, dass die Katze nicht gezwungen wird, etwas zu machen. Wichtig ist zudem, dass die Katze nicht bestraft wird. Wenn sie irgendwo hin macht, dann wird sie gegriffen und auf das Katzenklo gesetzt. Dieses ist nun für ein paar Tage alle paar Stunden zu widerholen. Das Tier würde eine Strafe nicht verstehen. Wenn es jedoch auf das Katzenklo gesetzt wird, dann versteht es und lernt dazu.

Ein typisches Katerproblem ist das Markieren in der Wohnung. Wer es nicht soweit kommen lassen will, der kastriert seinen Kater mit sechs bis acht Monaten, bevor er ein Markieren beginnt. Wenn er es einmal begonnen hat, dann kann es sein, dass selbst eine Kastration nicht mehr hilft. Natürlich ist das ein harter Eingriff, da der Kater nun wegen einem veränderten Hormonhaushalt zu einem anderen Tier wird. Kastrierte Kater sind jedoch nicht unglücklicher sowie es ohnehin zu viele Katzen gibt. Auch weibliche Tiere sollten deswegen kastriert werden. Sie leiden darunter nicht im Geringsten. Hat man ein urinierendes Tier, dann können unter Umständen spezielle Bachblüten helfen, man sollte in der örtlichen Tierhandlung oder beim Tierarzt nachfragen.

Es kann vorkommen, dass die Katze einem ins Bett macht, wenn sie unzufrieden ist. Nun sollte die Katze jedoch nicht bestraft werden. Es gilt, dass diese Katze besser behandelt werden will und dieses Verhalten einstellt, wenn man sich besser um sie kümmert. Die Katze erwartet allerdings, dass diese Zuwendung immer kommt und sie jeden Tag beachtet wird. Die Katze möchte durch das urinieren in die Schlafstelle des Menschen Aufmerksamkeit erlangen. Dennoch kann es nicht schaden, das Tier nicht mehr ins Schlafzimmer zu lassen.


 

Katzenschutz – Tierschutz

Neben dem Hund ist die Katze der beste Freund des Menschen. Katzen begeistern uns durch ihre Liebenswürdigkeit und ihren intensiven Spieltrieb. Sie sind oft sehr anschmiegsam und treu, auf der anderen Seite sind sie wieder sehr eigensinnig. Anders als bei bei einem Hund sind Katzen sehr viel selbständiger und gehen immer wieder gern ihre eigenen Wege. Somit sind Katzen sehr häufig ihren Besitzern nicht zu zuordnen, wenn sie etwa in der Nachbarschaft, dem angrenzenden Feld oder Wald umher stromern und ihrem natürlichen Jagdtrieb freien Lauf lassen. Nicht selten dauern diese Ausflüge der Katzen mehrere Tage an, wobei sich ihre Besitzer immer einmal wieder Sorgen um das Wohlergehen ihrer liebsten Vierbeiner machen. Findet eine Katze offenbar nicht mehr den Weg nach Hause,wirkt krank und müde oder ist gar verletzt, dann sind Nachbarn oder Waldspaziergänger aufgerüttelt und sehen sich allzu oft mit der Situation überfordert.

Wirkungsvolle Hilfe für kleine Streuner

Für heimatlose, allein gelassene oder erkrankte Katzen, denen keine Hilfe geboten wird, sind Tierheime oder der Amtstierarzt die erste Anlaufstelle. Wird ein solches Tier gefunden sollten diese Stellen, zum Schutz der Katze, aber auch zur Vermeidung einer Krankheitsausbreitung, schnell kontaktiert werden. Der Amtstierarzt einer jeden Stadt hat gute Kontakte zu Tierheimen in der Nähe und kann alles weitere veranlassen. Ihm ist der Ort der Sichtung des Hilfe-bedürftigen Tieres so genau wie möglich zu nennen, damit er weitere Schritte einleiten und die Katze in geeignete Einrichtungen vermitteln kann. Dort kann das Tier bestens medizinisch versorgt und gepflegt werden. Die Aufgabe eines Tierheimes ist ebenfalls sich zu bemühen den Besitzer von Tieren ausfindig zu machen, damit Herrchen, Frauchen und Katze wieder zueinander finden können.Bis dieser Kontakt hergestellt ist verbleibt das Tier in der Obhut und Pflege des Tierheimes. Sollte sich der Eigentümer jedoch nicht finden lassen, so wird die Katze in ein liebevolles neues Zuhause vermittelt.

Tierheime und Pensionen

Neben den Tierheimen, welche häufig durch Fördergelder und Spenden finanziert werden gibt es auch private Tierpensionen. Diese Einrichtungen haben sich auf eine Kurzzeitpflege von Tieren spezialisiert und stehen Tierhalten in schwierigen Situationen hilfreich zur Seite. Ein Beispiel für die zeitweise Beherbergung von Tieren ist die Urlaubsfahrt der Besitzer. In vielen Fällen können Katzen nicht mit in den Urlaub genommen werden und Nachbarn sehen sich außer Stande sich um die kleinen Stubentiger zu kümmern. I diesen Fällen werden die Katzen, für die Zeit der Abwesenheit der Halter, liebevoll in den Pensionen betreut. Eine Einzelbetreuung, ganz individuell auf die Katze abgestimmt, ist in diesen Einrichtungen möglich, weil die Zahl der aufzunehmenden Tiere begrenzt ist.

Bild by isazas/flickr