Fitness für die Hauskatzen –

damit diese nicht zu viele Pfunde bekommen.

 

Möchtest Du eine Katze oder einen Kater, der dick ist, sich kaum bewegen kann und den ganzen Tag aus Langeweile frisst? Zu viele Pfunde sorgen auch bei Katzen für schlechte Laune. Gerade Hauskatzen fehlt oft der Spaß einer Abwechslung.

Du musst den ganzen Tag arbeiten und der kleine Haustiger muss alleine zu Hause bleiben. Dabei kommt es schnell vor, dass deine Katze sich mehr als langweilt und sogar an Gewicht zunimmt.

Die heutigen Stubentiger brauchen ihre Nahrung nicht mehr zu jagen. Jagen fördert alle Sinne und körperlichen Kräfte deiner Wohnungskatze. Sie müssen erst die Beutetiere orten, sich dann anschleichen, den richtigen Moment abwarten, zum Sprung ansetzen, dann springen, zupacken und die Beute erlegen. Nicht immer ist die Jagd erfolgreich und so gehören auch Enttäuschungen zu den Erfahrungen. Wenn Langeweile aufkommt, entwickeln sich Verhaltensauffälligkeiten und sogar psychische Störungen.

Spiele sind für das innere Gleichgewicht für Hauskatzen daher besonders wichtig. Und gerade Spiele sind nicht nur gut für die Katze, sondern machen ihr und Dir auch viel Spaß.

Gerade im Herbst und Winter sind Jagdspiele gegen die Müdigkeit besonders wichtig. Katzen neigen in der Herbst und Winterzeit zu Depressionen. Sowie wie bei uns Menschen schlagen die langen Nächte, die grauen Wochen ohne Farbe und Geräusche auf das Gemüt.

Katzen verlängern im Winter ihren Schlaf bedarf, manchmal sogar auf 22 Stunden pro Tag. Es führt dazu, dass die Muskeln abbauen und eine Fettschicht wächst. Besonders im Winter wird aus einem verspielten aufgeweckten Katze eine trübes Mäuschen.

Meine folgenden Vorschläge um die Sinne zu reitzen:

 

1) Frische Luft

Beste Maßnahme frische Luft ins das Zimmer lassen. Deine Katze ist nicht so empfindlich. Die Katze wird sich recken und strecken, gähnen und verblüfft feststellen, dass frische Luft munter macht.

Sie hört die Geräusche von draußen. Vielleicht mag ihr Tigerchen jetzt schon ein bisschen spielen. Bei einigen kann es etwas dauern, bis sie sich aufraffen können, aber dann sind sie nicht mehr zu halten.

2) Kleine Sachen

Ein paar zusammengebundene Glöckchen, ein Zimmerspringbrunnen, der vor sich hin plätschert und für perfekte Luftfeuchtigkeit sorgt oder ein Strauß duftender Kräuter im Raum macht die Katze munter.

3) Nahrung suchen

Weil unsere Stupenkatzen ihr Fressen im dahin gestellt bekommen, ist der natürliche Trieb eventuell eingeschlafen. Die Katze sollte mindestens einen Teil ihres täglichen Futters sich erarbeiten müssen. Die Nahrung kann in spezielles Spielzeug versteckt werden, im Zimmer kann die Nahrung in verschiedenen Ecken ausgelegt werden oder das Futter kann einfach in eine kleine Pappschachtel untergebracht oder in Papier eingewickelt werden. So muss der kleine Stubentiger richtig arbeiten, um an die Nahrung zu kommen.

4) Spielzeug

Biete deiner Katze verschiedene Spielzeuge an. Diese sollten aus den unterschiedlichen Materialien sein. Glöckchen, Bälle usw. vertreiben ein bisschen die Langeweile, solange der Mensch keine Zeit hat, mit der Katze zu spielen. Katzen kauen gerne auf Leder sowie Hartgummi herum.

5) Klettermöglichkeiten

Für eine Katze ist es wichtig, eine Klettermöglichkeit zu haben. Hier ist ein Kratz- und Kletterbaum genau das richtige. Von oben hat die Katze eine schöne Aussicht. Katzen lieben es zu Klettern. Auch Regale, Leitern und Schränke sind vor ihr nicht sicher. Oben hat sie einen Überblick über ihr Revier. Daher sollten alle Schränke und Regale daraufhin geprüft werden, ob die Katze etwas runter schmeißen kann oder ob etwas sie verletzen könnte. Ist hier alles gesichert, kann geklettert werden. Der Kratzbaum verhindert, dass die Katze ihre Krallen an den Möbeln schärft. Dies macht sie an dem Baum.

6) Gesellschaft

Es sollte vorher getestet werden, ob sich 2 Katzen auch verstehen. Auch ein Hund oder ein anderes Haustier kann der Katze Gesellschaft leisten. Doch muss bei allen vorher geschaut werden, wie sich die Tiere untereinander verstehen.

7) Katzensitter

Es gibt schon viele Katzensitter in jeder Stadt. Aber vielleicht wohnt ja eine ältere tierliebe Dame in Ihrer Nachbarschaft, die sich sehr über Gesellschaft freuen würde. Ihre Katze hätte so einen Streichel- und Spielpartner zusätzlich. Hören Sie sich einfach um. Am liebsten ist ihre Katze zu Hause. Es gibt auch Katzensitter, die zu Ihnen nach Hause kommen. Aber egal für welche Variante Sie sich entscheiden, Sie sollten erst alles sorgfältig prüfen und testen, bevor Sie sich entscheiden.

8) Selbstgebasteltes Spielzeug

Hier ist ein bisschen Fantasie gefragt. An einem langen Stock lässt sich schnell eine Katzenangel basteln. Aber auch ein Tennisball, kullernde Wallnüsse, Sektkorken, Stoffläppchen, Papierbälle, alte Socken, die mit Katzenminze gefüllt sind regen die Katze zum Spielen an.

9) Spielen Sie mit Ihrer Katze

DeineKatze spielt aber am liebsten mit Dir. Wenn Du abends nach Hause kommst, wird die Katze ihr Lieblingsspiel raus suchen, dich anstarren mit hypnotischen Blick und wenn das nicht hilft, wird sie Dich an stupsen. Nimm Dir die Zeit und Spiel mit deiner Katze. Viele Katzen jagen auch mit Begeisterung einem roten Lichtpunkt hinterher. Nach Beendung dieses Spiels sollte dein Haustiger aber immer etwas aus Stoff oder ähnliches in den Krallen haben. Denn bei allen Spielen sollte am Ende die Katze immer der Sieger sein.

10) Wasserspiel

Gerade wasserscheue Katzen müssen bei diesem Spiel enorme Denkleistungen vollbringen: Ein Schüssel mit Wasser in dem Laubblätter hineingelegt werden und ein Schwimmtier oder einen Tennisball. Wenn der Mensch nun leicht auf die Wasseroberfläche pustet, bewegt sich das Beutetier.

11) Holzkreisel

Holzkreisel drehen sich in alle Richtungen. Durch dieses Spiel wird das Reaktionsvermögen der Katze gefördert.

12) Tennisbälle – Futterversteck

In Tennisbällen können ein oder mehrere Löcher geschnitten werden. Darin versteckt man Leckerlies und schon hat ihre Katze eine Aufgabe sowie einen billigen Futtersack.

13) Naturstrohhalme

Aus Naturstrohhalmen kann man Sterne basteln. An einem Gummiseil an der Türklinke befestigt, hat die Hauskatze riesen Spaß. Diese Spielsachen werden nicht lange halten, den sie verleiten zum Zerreißen.

14) Gesellschaftsspiele

Katzen mögen Würfelspiele. Mensch-Ärger-Dich-Nicht , also warum nicht mal mit der Katze spielen?

15) Faule Katzen

Bei faulen Hauskatzen, die erst nach Dingen schnappen, wenn sie direkt an ihrer Nase vorbeilaufen, hilft dieser Trick. Wenn Du dich zum Beispiel hinter einer Tür versteckst und langsam eine Schnur zu dir ziehst, so dass diese aus dem Sichtfeld der Katze gelangt, wird kaum eine Katze widerstehen.

16) Kletterlandschaft

Das Paradies für eine Katze ist ein Parcours zum Klettern. Wer die Möglichkeit hat, sollte rund ums Wohnzimmer eine Kletterlandschaft schaffen mit Laufplanken aus Holz, Treppchen, Schlafhöhlen, Hängematten, Sitzpolster und viele baumelnde Spielsachen.

17) Raschel-Vergnügen

Eine alte Pappschachtel oder ein Postpaket wird mit natürlichen Materialien gefüllt, zum Beispiel Holzwolle, Papierschnipsel usw. Das ist ein herrlicher Katzenspielplatz. Interessanter wird es noch, wenn ein Leckerli in dem Karton versteckt wird. Durch ein kleines Loch im Karton kann ein Stab geschoben werden. Diesem Rascheln kann keine Katze oder kein Kater widerstehen.

18) Kunststücke

Neugierige Katzen können auch mit extrem viel Geduld kleine Kunststücke lernen. Zum Beispiel auf den Befehl „Spring“ über eine Hürde springen. Anfangs sollte eine Schnur über die Hürde gezogen werden. Nach einigem Üben springt die Katze vielleicht auch ohne Schnur über die Hürde.

19) Deine Hand

Die Hand, die eine Katze umschubst, sie auf den Rücken dreht, sich überfallen lässt, kann einen Spielkameraden ersetzen.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesen Beispielen deine Fantasie angeregt und Du fängst sofort an mit deiner Katze zu spielen!


 

(kleiner Ratgeber) für meine neue Katze

Check-up für eine neue Katze,bereit?

Eine Katze mag zwar pflegeleicht sein, jedoch sollte man wissen, dass man mit einer geliebten Katze auch eine große Verantwortung übernimmt.
Die neue Katze braucht Futter, am besten eine eigene Katzentoilette, eventuell einen Lieblingsplatz zum schlafen, Schutzimpfungen und vieles mehr.
Vor allem sollten Jugendliche sich bewusst sein, dass die Toilette jeden Tag gereinigt werden muss und Katzen mindestens zwei Mal am Tag fressen.
Das sind Arbeiten, die man dann auch regelmäßig machen muss und nicht auf einen anderen abwälzen kann.
Aber mit einer Katze im Haus ist man sehr gebunden. Der geplante Urlaub muss auch wirklich durchdacht sein. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Stubentiger in einem solchen Fall, unterzubringen.
Katzenpensionen bieten da gerne ihre Dienste an, aber auch im Tierheim kann man gerne nachfragen. Das kostet jedoch zusätzlich Geld. Im besten Fall, hat man Freunde oder Verwandte, die sich in dieser Zeit um den Familienzuwachs kümmern können. Sollte man sich dennoch für eine Pension oder das Tierheim entscheiden gilt: Die Katze muss auf alle Fälle alle Impfungen haben und eventuell sogar kastriert.

Woher bekomme ich eine Katze?

Man sollte eine Katze privat oder vom Züchter kaufen, es kommt aber auf die Ansprüche des Besitzers an.
In jedem Fall achten auf: Sehen Sie sich die Unterbringung genau an, lassen Sie sich, wenn es möglich ist, Mutter und Vater zeigen. Jemand der seine Kleinen in guten Händen wissen will, wird Ihnen die Katze nicht einfach so aushändigen. Kopie des Personalausweises und Informationen wie die Katze zukünftig Untergebracht wird, sollten mindestens erfragt werden. Eventuell kann der Verkäufer, das Tier nach einiger Zeit bei Ihnen, besuchen. Alles andere ist nicht unbedingt seriös und empfehlenswert.
Desweiteren kann man eine Katze aus dem Tierheim zu sich nehmen, die eben genau auf diese Sachen Wert legen und leider meistens genug Katzen da haben. Vorteil: die Kätzchen sind auch fast alle kastriert.

Welche Pflege brauchen Katzen?

Wie schon gesagt sind Katzen normalerweise pflegeleicht. Sie putzen sich selbst, sind aber in der Regel recht eigenwillige Tiere.
Beispiel bei einer Angorakatze, sieht das natürlich etwas anders aus. Solche Stubenkatzen brauchen zusätzliche Pflege des Felles. Darüber sollten Sie sich unbedingt vorher im Klaren sein. Freiläufer, sollten am besten kastriert sein. Im Sommer muss die Katze nach Zecken abgesucht werden.

Was tun wenn die Katze rollig wird?

Katzen werden etwa mit einem halben Jahr „Geschlechtsreif“, das heißt auch „rollig“. Das macht sich auf vielen Arten bemerkbar. Sie werden sehr anhänglich und verschmust, rollen sich herum und vor allem miauen sie den ganzen Tag. In dieser Zeit, sollte man unbedingt verhindern, sie raus zu lassen, wenn man keinen Nachwuchs haben möchte. Dies wiederholt sich dann nach guten 10 Tagen, und dann wieder in regelmäßigen Abständen. Nach der ersten „Rolligkeit“ sollte man die Katze kastrieren lassen.

Was wenn es doch passiert?

Sollte die Geburt vor der Tür stehen, sucht die Katze sich einen stillen Ort um zu geburt. Eine Geburt kann dauern, nehmen Sie sich Zeit und beruhigen Sie ihre Katze. Alleine Ihre Anwesenheit macht es leichter.
Wenn die Jungen da sind, frisst die Mutter die Nachgeburt und leckt die Jungen sauber. Katzenbabys kommen blind auf die Welt und suchen sich sofort die Zitzen der Mutter. Manchmal passiert es aber ach, dass ein Baby nicht atmet.
Die Jungen sollten regelmäßig gewogen werden, um zu sehen, dass sie auch genug Nahrung bekommen. Wenn eins der Jungen nicht zunehmen sollte, gehen Sie zum Tierarzt, der gibt Ihnen spezielle Milch die Sie dann Füttern können. Sie wird den Jungen Tigern entweder mit einer Pipette oder einer Spritze eingeflößt. Bitte keine normale Milch, diese vertragen sie nicht.
Mit etwa acht Wochen, können die Kleinen dann abgegeben werden.
Zur Not, nimmt auch das Tierheim, sie gegen eine Gebühr und vermittelt sie weiter. Spätestens dann, sollten Sie ernsthaft über eine Kastration nachdenken.
Viel Spaß mit dem Check-up und der neuen Katze im Haus, aber Denken Sie immer daran, Tiere sind keine Spielzeuge.


 

Tägliche Gefahren für Ihren Stubentiger

Offene Fenster:
Wer Katzen kennt, weiß, dass der drang von Freiheit und die Neugierde sehr stark überwiegen.
Bei gekippten Fenstern (Schrägstellung) können Katzen unbeabsichtigt in die Freiheit entwischen, sich andererseits jedoch sogar verletzen, indem sie eingezwängt werden und sich nicht mehr bewegen können und so im schlimmsten Falle einen qualvollen Tod durch Ersticken erleiden.
Sollen daher Katzen Frischluft schnuppern dürfen, aber die Wohnung nicht verlassen, wäre die entsprechende Vergatterung eines Fensters die beste Möglichkeit.

Müll die Gefahr für die Katze

Nicht alles, was gut schmeckt, tut auch gut. Vorsicht vor Müllresten und Biomüll.Ein verdorbener Magen und damit verbunden Erbrochenes oder Durchfall können die Folgen sein.

Schnüre und Fäden:
Schnüre, Wollfäden, Zwirnfäden, Schnurvorhänge gehören nach dem Spiel aus der Reichweite deiner Katze gebracht, das sich selbst Überlassen der Tiere mit dem vermeintlichen „Schnur-Spielzeug“ kann böse Folgen haben. Katzen kauen oft Schnüre und verschlucken sie auch teilweise. Nicht selten mussten daher beim Tierarzt meterlange Zwirn- oder Wollfäden operativ entfernt werden (Darmverschluss, Erstickungsgefahr).

Weitere Gefahren für die Katze:

Welche jetzt nicht wikrlich näher erläutert werden sollten sind Beispielsweise heiße Herdplatten, offene Toilettendeckel, eingelassene Badewannen, ungesicherte Balkone, giftige Pflanzen (wie zum Beispiel Dieffenbachie, Efeu, Gummibaum, Weihnachtsstern, Azalee, Amaryllis).
Reine Wohnungskatzen verlieren den Instinkt und können nicht unterscheiden, ob eine Pflanze, an der sie lecken oder nagen, giftig oder ungiftig ist.
Auch das Trinken aus Topfpflanzenschalen sollte den Katzen unmöglich gemacht werden, auch hier können Vergiftungen (Chemikalien) die Folge sein.
Weitere Gefahren durch Putzmittel, Medikamente, Chemikalien, Schokolade (die darin enthaltenen Stoffe Theobromin und Coffein können Herzversagen verursachen), geöffnete Waschmaschinen, Wäschetrockner sowie verschluckbare Kleinteile (Gummiringe usw.).


 

Geliebte Katze und ihr Kletterbaum

Um es den geliebten Katzen innerhalb der eigenen vier Wänden nicht langweilig werden zu lassen, können Regale oder Schrankwände ohne viel Aufwand in spannende Kletterparadiese für verspielte Stubentiger verwandelt werden.

Kostengünstige Klettermöglichkeit für die Katze

Hierbei werden zum Beispiel die nicht genutzten Platten des Regals oder der Schrankwand durch Teppich ersetzt. Ebenso können die Seiten der Regalwand mit preisgünstigen Teppichresten versehen werden, so dass die Katzen, ähnlich wie an einem konventionellen Kletterbaum daran hinaufsteigen, oder auch ihre Krallen wetzen können. Bereiche der Wohnung, welche etwas höher liegen stehen bei Hauskatzen hoch im Kurs, denn die Haustiere lieben es, den Überblick zu bewahren. Eine umfunktionierte Schrankwand, oder auch Teile davon, geben Katzen die Möglichkeit, auf Entdeckungstour zu gehen. Zudem bieten die modulierten Möbelstücke eine hervorragende Alternative zu sperrigen und zuweilen sehr teuren, handelsüblichen Kletterbäumen.
Neben Teppichresten und Sisal sorgen robuste Gartenzaunteile dafür, dass den Katzen Abwechslung geboten wird. Bestimmte Bereiche der Schrankwand können mit robusten, dünnen Gartenzaunteilen versehen werden: Eine spannende, neue Katzenleiter! Auch mit dem Einrichten katzenfreundlicher Ruhebereiche kann den Tieren eine wahre Freude bereitet werden. Hierfür dienen alte Kissen oder ein Stück Karton, welche in einem ungenutzten Regalfach ganz einfach platziert werden können. Diese Art der Umgestaltung ist äußerst kostengünstig, also für Mensch und Tier gleichermaßen attraktiv. Ihre Hauskatze wird es Ihnen danken. Garantiert!


 

Die Wohnungskatzen zufriedenstellen

Wenn deine Katzen auch reine Wohnungskatzen sind, dann musst Du ihr viele Möglichkeiten bieten, damit sie sich in der Wohnung nicht langweilen. Eine gelangweilte Katze kommt manchmal auf sehr dumme Ideen und schärft sich zum Beispiel ihre Krallen an ihrer Tapete. Obwohl es für Katzen besser ist, wenn sie Freilauf bekommen, so können Wohnungskatzenn dennoch ein sehr schönes Leben führen.

Glückliches Leben für die Wohnungskatzen

Stell deinen Katzen daher auf jeden Fall einen Kratzbaum auf. Katzen lieben nicht nur Kratzbäume da sie auf ihnen toben und klettern können, Katzen benötigen Kratzbäume auch um ihre Krallen pflegen zu können. Dabei sollte die Höhe des Kratzbaums allerdings auf die Anzahl und die Bedürfnisse der Katzen abgestimmt sein. Haben Sie mehrere Katzen bei sich zu Hause, so sollte der Kratzbaum höher und größer sein, damit allen Katzen gleichzeitig die Gelegenheit gegeben sein kann, auf dem Kratzbaum zu spielen und zu toben.
Darüber hinaus fühlen sich deine Wohnungskatzen auf dem Kratzbaum sehr wohl, wenn er ihr mehrere Schlafplätze und Rückzugsmöglichkeiten bietet. Dabei sollte der Schlafplatz sehr hoch liegen um ihrer Katze auch absolute Ruhe gewähren zu können.
Sorg dafür, dass der Kratzbaum über Tunnel verfügt. So kann sich ihre Wohnungskatzen zurückziehen und sich eine Auszeit nehmen wenn es ihr danach ist. Ebenso einfach und effektiv ist es wenn Sie ihrer Wohnungskatzen aus einem Tuch oder einem Kissen einen Tunnel selber bauen.
Oftmals sucht sich die Wohnungskatze jedoch ihren Schlafplatz ganz alleine aus. Das kann bei Dir auf der Couch sein, auf der Fensterbank (besonders beliebt im Winter wegen der Wärme), auf dem Tisch oder in ihrem Bett. Gönnen Sie ihr ihren Schlafplatz und scheuchen Sie sie nicht weg.


Neben einem Kratzbaum und Rückzugsmöglichkeiten solltest Du deinen Wohnungskatzen Gelegenheit zum Klettern bieten. Obwohl die Wohnungskatzen auch auf einem Kratzbaum klettern können, reicht ihr das in den meisten Fällen nicht. Stell den Kratzbaum so auf, dass deine Wohnungskatzen auch auf deine Schränke oder auf deinen Tisch springen kann.

Neben ausreichend Klettermöglichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten solltest Du über genügend Spielzeug verfügen. Die Wohnungskatzen kann zwar über einen gewissen Zeitraum alleine zu Hause bleiben, dennoch möchte Sie auch ihre Nähe spüren und mit ihnen spielen. Zum Spielen eignen sich besonders Bälle und spezielles Katzenspielzeug, wie zum Beispiel Mäuse. So kann die Wohnungskatzen sich bewegen und kann sich gleichzeitig ihre Schmuseeinheiten bei ihnen abholen. Schließlich ist die Zuwendung für ihre Wohnungskatzen sehr wichtig.
Papierbälle eignen sich allerdings nur bedingt zum Spielen, da die meisten Katzen das Papier fressen und es zu Magenproblemen und Darmverstopfungen kommen kann.

Für die Wohnungskatzen ist ein sauberes Katzenklo das A und O. Ihre Katze wird nicht mehr auf das Katzenklo gehen wenn es schon mehrmals benutzt worden ist. Da Katzen sehr saubere Tiere sind, ist es ihnen auch sehr wichtig nur auf ein sauberes Klo zu gehen. Solltest Du es einmal vergessen haben zu reinigen kann es passieren, dass deine Wohnungskatzen auf den Fußboden urinieren werden. Speziell wenn mehrere Wohnungskatzenn bei Dir ein zu Hause haben sollte das Katzenklo täglich erneuert werden. Ebenso kannst Du durch die tägliche Reinigung den Geruch reduzieren und sich und deiner Wohnungskatzen einen angenehmen Duft ermöglichen. Das Katzenklo sollte dabei immer an derselben Stelle stehen und für die Wohnungskatzen leicht und einfach zu erreichen sein.

Deine Hauskatze fühlt sich besonders wohl, wenn sie einen tierischen Spielgefährten hat. Solltest Du jedoch zwei Katzen unterschiedlichen Alters zusammen bringen wollen, dann solltest Du den Katzen Zeit geben um sich aneinander zu gewöhnen. Dabei spielt das Alter der Katzen allerdings nur eine unwesentliche Rolle. Junge und alte Katzen können sich wunderbar aneinander anpassen und zusammen spielen.
Allerdings spielen gleichaltrige Katzen intensiver miteinander. Gerade wenn die Katzen noch sehr jung sind haben sie viel Ausdauer und rennen lange durch die Wohnung und springen auf Tische und Stühle. Ältere Katzen haben meistens nicht mehr ganz so viel Ausdauer und wollen nach einer gewissen Zeit ihre Ruhe haben.

Haben deine Wohnungskatzen die Möglichkeit bei Dir auf dem Balkon zu spielen, solltest Du auf jedem Fall einen Schutz am Balkon befestigen. Katzen springen auch aus zwei oder vier Metern unverhofft auf den Boden und können sich dabei verletzen. Darüber hinaus kann eine Hauskatze zwar vom Balkon springen, der Weg zurück ist ihr aber versperrt.
Biete deiner Katze die Möglichkeit sich auf der Fensterbank bewegen zu können. So kann sie nicht nur ihren Freiheitsdrang besänftigen, sie kann auch neugierig aus dem Fenster schauen und bekommt so ein bisschen Abwechselung.


 

Ernährung einer Katze

Bei einer Katze ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, damit es der Katze gut geht und sie nicht krank wird. Viele Krankheiten werden durch falsche Ernährung hervorgerufen und beeinträchtigen massiv die Lebensqualität Ihres Haustiers.

Eine Katze verbraucht ca. 200-250 Kalorien pro Tag und ein Kater ca. 250-300.

Diese müssen mit entsprechend nährstoffreichem Futter, täglich ausgeglichen werden. Da bei kleinen Katzen der Energiebedarf höher ist brauchen diese auch mehr Kalorien, im Vergleich zu ihrem Körpergewicht.

Aber vor allem sollte es abwechslungsreich sein. Es ist auch wichtig nicht ausschließlich die Reste der menschlichen Nahrung zu verfüttern, sondern immer wieder ausreichend Katzennahrung zu geben. Die Reste vom täglichen Mittagessen sind zwar nicht unbedingt schädlich, aber wichtige Bestandteile, die für die Katzen wichtig sind, befinden sich nun mal ausschließlich, in der Katzennahrung. Ansonsten kann es vorkommen, dass die Katze über- oder untergewichtig wird, dass sie Haare verliert, an Lichtempfindlichkeit leidet oder schlechten Atem hat. Wenn eine Katze besonders schönes, leuchtendes Fell hat, dann liegt das an der gesunden Ernährung. Auf jeden Fall sollte immer genügend Wasser zur Verfügung stehen. Wenn man von Anfang an auf abwechslungsreiche Ernährung achtet und viele verschiedene Marken kauft, dann hat das den Vorteil, dass die Katze nicht nur auf eine Nahrung eingestellt ist und somit die verschiedenen Marken nicht ablehnt. Sollte man immer nur eine Marke füttern, dann frisst die Katze nichts Anderes.

Wenn es doch mal vorkommen sollte, dass die Katze ein Markenprodukt verschmäht, dann kann man einfach auf andere Katzennahrung zurückgreifen. Vorsicht ist auch bei Milch geboten. Von ganz vielen Katzen wird reine Milch nicht gut vertragen. Einige Katzen reagieren allergisch und andere bekommen davon Durchfall. Viele Katzen vertragen am besten die Kondensmilch aus Dosen, wenn man diese mit heißem Wasser, in gleicher Menge verdünnt, ansonsten die dafür vorgesehen Katzenmilch. Alles immer in einem gesunden Maß und nicht den ganzen Tag mit Leckerlis vollstopfen, dann wird die Katze faul und träge und das wiederum schadet ihr mehr als man glaubt. Junge, kleine Katzen brauchen häufig, kleine Mahlzeiten und die großen, ausgewachsenen eher weniger Malzeiten, aber in größeren Mengen. Wichtig ist, dass es immer der gleiche Stellplatz ist für Fress- und Wassernapf und die Zeiten für die Malzeiten sollten auch immer die gleichen sein. Damit das geliebte Haustier zu den gewohnten Zeiten etwas zu fressen bekommt. 250 g Dosenfutter sollte pro Mahlzeit reichen. Alle wichtigen Nährstoffe die eine Katze braucht sind in dem Futter enthalten, aber auf die tollen Leckelies sollte man nicht verzichten.


 

Das richtige Katzenzubehör für Ihre Katze

Eine Katze ist ein anhängliches und kluges Tier. Damit es sich auch richtig wohl fühlt, benötigt es eine ganze Reihe von Katzenzubehör. Wir verraten Ihnen, was in Ihrem Haushalt nicht fehlen darf, wenn Ihre Katze sich wohl fühlen soll.

Dieses Katzenzubehör müssen Sie sich besorgen:

  • Je zwei Näpfe für Trockenfutter, Feuchtfutter und Wasser
  • Mindestens ein Katzenklo pro Katze
  • Kratz- und Kletterbaum
  • Transportbox
  • Spielzeuge
  • Bei Freigängern: Halsband mit Marke

Mit dem passenden Katzenzubehör geht es Ihrer Katze gut

Die Näpfe, die man sich als Katzenzubehör anschafft, sollten aus Keramik sein. Gerade bei Plastiknäpfen kann es nämlich schnell vorkommen, dass das Material Allergien beim Tier auslöst. Gerade dann, wenn man vor allem Trockenfütter füttert, sollte die Katze mehrere Möglichkeiten zum Trinken haben. Da der Geruch des Futters den des Wassers überdeckt, sollten die Wassernäpfe nicht beim Futter stehen. Übrigens: Besonders beliebt ist ein Trinkbrunnen, der das Wasser frisch hält.

Viel Wert sollte auf die Katzenhygiene gelegt werden. Katzen mögen Auswahl und teilen sich ihr Klo nicht immer gerne mit ihren Artgenossen. Deshalb sollte man für jede Katze im Haus ein eigenes Katzenklo haben – sowie eines zusätzlich. Als Einstreu bietet sich besonders Klumpstreu an. Es sollte nicht zu grob sein, damit es die empfindlichen Pfoten nicht schmerzt.

Auch wenn Katzen den ganzen Tag schlafen, ist eines der wichtigsten Katzenzubehöre der Kratzbaum. Er erfüllt gleich mehrere Funktionen: Die meistens mit Sisal bezogenen Stämme eignen sich hervorragend, um die Krallen zu schärfen. Die Plattformen oben im Kratzbaum sind darüber hinaus sehr beliebt als Ruheort. Hier kann die Katze sich ungestört zurück ziehen und hat immer das ganze Zimmer im Blick.

Auch das Spielzeug gehört zum Katzenzubehör. Denn eine Katze, die sich langweilt, kann unangenehme Unarten entwickeln. Neben Bällen und Stoffmäusen sind vor allem mit Katzenminze gefüllte Säckchen beliebt. Mittlerweile gibt es auch Activity Spielzeug, das die Katze lange beschäftigt.


Informationen zum Thema Katzenzubehör